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Bereits zum sechsten Mal findet im Tespo Sportpark in Kaarst ein Weltranglistenturnier statt. Herrenkonkurrenz 2010 aufgewertet! Insgesamt geht es bei den Herren jetzt um 15.000 Dollar Preisgeld und um 25 Weltranglistenpunkte für den Sieger!

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Wir haben im letzten Jahr vor allem von den deutschen Spielern sehr guten Sport gesehen!“ Turnierdirektor Marc Raffel blickt mit einer gehörigen Portion Respekt und Stolz auf das letzte und die vergangenen Jahre Future Cup zurück. Mit dem Turnier 2010 jähren sich die SEGRO International bereits zum sechsten Mal. „Wenn wir uns die Verfassung vieler anderer deutscher Weltranglisten-Turniere anschauen und die schwierige wirtschaftliche Lage allgemein, können wir mit der Entwicklung unserer Turniers sehr zufrieden sein“, so Raffel.

Angefangen hat es 2005 mit einem reinen Herren-Turnier. „Da hatten wir für ein Future-Turnier schon ein Klassefeld am Start“, erinnert sich Pressesprecher Stephan Frings. Korolev, Petzschner, Kindlmann, Abel, Zverev waren da bereits am Start - alles renommierte Spieler der Tour, die danach allesamt den Sprung in obere Regionen der Weltrangliste schafften.
Vor allem der Finalist von 2005 Yevgenie Korolev (er verlor das Finale gegen Lars Uebel) spielte in den Jahren danach erfolgreich auf der Tour und rangiert inzwischen konstant zwischen 40 und 70 in der Welt. Auch Davis Cup-Spieler Philipp Petzschner war 2007 in Kaarst dabei. Er gewann damals zwar nicht das Turnier, schied im Viertelfinale gegen Ralph Grambow aus, aber er nahm eine Menge Schwung mit in seine weitere Profikarriere. 2008 gewann Petzschner beim ATP-Turnier in Wien seinen ersten großen Titel auf der Tour.

    Nach dem Turnier 2007 kam Turnierdirektor Marc Raffel auf die Idee auch eine Damenkonkurrenz zu spielen. Nachdem SEGRO Germany dafür als Partner zusagte, spielten erstmals 2008 auch Weltklassespielerinnen in der tespo. „Die Entscheidung auch eine Damenkonkurrenz zu etablieren, war ein absoluter Gewinn für die Veranstaltung“, so Frings. „Wir hatten ein Wahnsinnsfeld am Start, haben tolle Leistungen gesehen und auch die gesamte Veranstaltung hat ein neues Flair bekommen“, so der Pressesprecher. „Auch die Zuschauer fanden es toll und kamen noch zahlreicher als in den letzten Jahren“, so Turnierdirektor Marc Raffel. Mit zahlreichen hochplatzierten Spielerinnen (u.a. den Top-200-Spielerinnen Sandra Zahlovova, Carolin Maes) war das Damenfeld für ein 10.000 Dollar-Turnier konkurrenzlos gut besetzt.

Auch das Turnier 2009 ging mit Damen und Herren an den Start. Bei den Damen dominierten vor allem die deutschen Spielerinnen. Nach einem Marsch durch die Qualifikation setzte sich schließlich Sarah Gronert im Finale gegen Irina Kuzmina durch. Bei den Herren gab es sogar ein rein deutsches Finale, indem sich Bastian Knittel gegen den Julian Reister durchsetzen konnte. „Das Future-Turnier in Kaarst könnte auch höheren Ansprüchen genügen“, sagte Julian Reister nach der Turnierwoche. So etwas hört Turnierdirektor Marc Raffel natürlich gerne. „Wir hoffen natürlich uns immer weiter zu verbessern und einen Schritt nach vorne zu machen. Auch 2010 soll dies so sein.“, so Raffel. Gesagt, getan. Aus dem 10.000 Dollar Herren-Turnier der letzten Jahre wird dieses Jahr ein 15.000 Dollar-Event. Die Besetzung war noch nie so gut.

    



Wer sich die Spielfelder, die Daily News und sonstiges rund um die vergangenen Turniere interessiert, findet unter Downloads & Archiv mehr.

 
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